Was ist wingwave®?
- 3. Juni
- 2 Min. Lesezeit

Wingwave® ist eine bilaterale Stimulation beider Gehirnhälften. Sie wurde, wie auch EMDR, von Francine Shapiro entwickelt auf der gleichen Basis
der Beobachtung unseres Gehirnes in den Tiefschlafphasen.
Sie untersuchte, warum wir diese seltsamen Augenbewegungen machen, wenn wir tief schlafen und fand heraus, dass das die bilaterale Stimulierung beider Gehirnhälften bewirkt, die es ermöglicht, dass unterbewusstes weiter verarbeitet wird während wir schlafen. Emotionen oder Erfahrungen, die während des Tages "steckengeblieben" sind. Bei Kindern kann man das sehr schön beobachten.
Was der wingwave®Coach macht
Durch von mir geführte Augenbewegungen, die denen in der REM-Phase des Tiefschlafes nachempfunden wurden, kannst Du Ereignisse erinnern, die im Unterbewusstsein liegen. Sie wurden unterdrückt, weil die Emotionen damals zu stark waren und keine Lösung zur Verfügung stand.
Dies sind dann unterbewusste Emotionen, die immer wieder getriggert werden können. Es reicht ein Bild, ein Geräusch, manchmal ein Geruch um alte Gefühle wachzurütteln.
Bilder zum Beispiel eines schockierenden Ereignisses sind immer an mehrere Sinnesreize geknüpft, entsprechend den 5 VAKOG-Sinnen:
V_visuell
A_akustisch
K_kinästhetisch
O_olfaktorisch
G_gustatorisch
Das kennen wir besonders von traumatischen Ereignissen. Der letzte Blick vor dem Aufprall, der Geruch nach dem Sturz oder das Lied im Radio als…
Diese Verknüpfungen decken wir auf mit der Wingwave® Methode und kommen so an das Ereignis heran, das wir dann wohlwollend beruhigen dürfen.
Wann nutzen wir Wingwave® als Methode?
Wenn Ereignisse oder Gefühle wie Schock und Angst in der Vergangenheit nicht beruhigt werden konnten. Besonders dann, wenn verborgene Gefühle noch immer im Hier und Jetzt als belastend wahrgenommen werden. Meistens sind sie unterbewusst, d.h. sie werden nicht mehr erinnert und kommen in den ungünstigsten Situationen wieder ans Tageslicht. Nicht selten als psychosomatische Re-Aktion.
Die Ursache dafür ist ein unverarbeitetes Geschehen, das emotional belastend erlebt wurde.
Wenn diese Angst, Panik oder Trauer im entsprechenden Moment des Geschehens nicht verarbeitet werden konnten, d.h. nicht beruhigt wurde, bleibt sie mitunter ein Leben lang und wird den ungünstigen Momenten als Erinnerung wach gerufen?
Ein Klient zum Beispiel hatte 40 Jahre Asthma, bis ich die quälende Angst mit ihm anschauen durfte, als er 4-jährig bei einem Autounfall seine Mutter verlor. Er saß mit im Auto und seine Geschwister auch. Der Schock nahm ihm den Atem. 40 Jahre lang. Im Myostatik-Test konnte ich das Ereignis als Auslöser aufdecken und dann mit Wingwave® erlösen.
(Dies ist kein Heilversprechen, sondern eine Erfahrung!)
Solche festsitzenden Emotionen kann ich über die Arbeit im REM-Modus hervorholen und nachträglich bearbeiten. Das wird als befreiend erlebt. Die Verknüpfung ist damit gelöscht.
Mehr dazu gerne in
einem kostenlosten Erstgespräch!




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